Wärmepumpen

Wärmepumpe = Heizung der Zukunft?

Die Wärmepumpe ist ein entscheidender Faktor bei der Erreichung der deutschen Politik des Zieles Klimawandel. Die deutsche Klimapolitik hat als Ziel definiert die Emissionen auf 40% bis 2020 zu reduzieren und mindestens 80% bis 2050 gegenüber 1990.

Die Heizung der Zukunft heißt Wärmepumpe. Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) bewertet sie als hocheffizient, somit ist die Wärmepumpe bei dem Neubau eines Hauses oft auf Platz 1 der Wunschliste. Bei einer Fußbodenheizung ist eine Wärmepumpe eine sehr effektive und nachhaltige Wärmequelle, da eine Fußbodenheizung mit geringen Heiztemperaturen arbeitet und so einen hohen Wirkungsgrad der Wärmepumpe erzielt.

Betriebskosten

Der Kostenvorteil einer Wärmepumpe zeigt sich in den Betriebskosten. Im Gegensatz zu anderen Heizenergien sind die Heizkosten deutlich geringer. Realisieren Sie langfristig enorme Einsparungen mit einer Wärmepumpe. Zudem gibt es interessante Förderprogramme vom Staat, die die Investitonskosten enorm reduzieren.

Wärmepumpen: Welche Arten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen. Wärmepumpen können aus der Luft ihre Energie erhalten, aber auch aus der Erde oder aus Wasser. Aber auch Eis kann als Energieliefrant dienen, hierzu werden große Eisspeicher im Erdreich aufgebaut.

Die Luftwärmepumpe

Die Luftwärmepumpe nutzt die Umgebungsluft um Heizenergie zu erzeugen. Eine Außeneinheit wird außerhalb des Hauses aufgestellt und entzieht der Umgebungsluft die Heizenergie. Es gibt auch kleine Wärmepumpen, die nur für die Trinkwassererwärmung genutzt werden und direkt am Trinkwasserspeicher installiert sind.

Die Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wärmepumpen nutzen Oberflächen- oder Brunnenwasser zur Gewinnung von Energie.

Eine Abwandlung hiervon ist der Eisspeicher. Ein riesiger Erdtank, der mit Wasser gefüllt und zu Eis gefriert kann auch als Energielieferant dienen.

Die Erdwärmepumpe

Erdwärmepumpen oder auch Sole-Wärmepumpen haben mehrere Möglichkeiten zur Gewinnung von Heizenergie. Zum einen gibt es Erdwärmepumpen mit einer Sondenbohrung, wobei im Schnitt 50 bis 80 m tief in die Erde gebohrt wird. Ebenso sind Energiekörbe eine weitere gute Möglichkeit für um Energie aus der Erde zu holen, die in geringer Tiefe eingebracht werden oder Flächenkollektoren, wofür mindestens eine Rasenfläche doppelt so groß wie die zu beheizende benötigt wird. Flächenkollektoren werden in einer Tiefe von circa 1,5m horizontal unter der Erdoberfläche verlegt wie eine Fußbodenheizung

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Schematische Darstellung Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe hat den gleichen technischen Aufbau wie ein Kühlschrank. Es gibt in einer Wärmepumpe einen Verdampfer (1), einen Verdichter (2), einen Kondensator (3) und ein Expansionsventil (4) wie bei einem Kühlschrank können manche Wärmepumpen auch den Kreislauf drehen und das Haus über die Heizung kühlen. In sehr warmen Sommermonaten eine angenehme Sache.

Primärenergie autark gestalten

Wärmepumpen benötigen Hilfsenergie, damit der Kreislauf arbeitet. Strom oder Erdgas können genutzt werden um den Kreislauf in Bewegung zu bringen.

Eine gute Ergänzung zu einer Wärmepumpe ist eine Photovoltaikanlage um mit dem selbst erzeugtem Strom diese zu betrieben. Nun ist man mit seiner Heizungsanlage autark.

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Was bedeutet die COP Zahl bei Wärmepumpen?

Die COP (engl. Coefficient of Perfomance) Zahl ist die Leistungszahl einer Wärmepumpe. Sie ist eine gemessene oder berechnet Kennzahl bei genau definierten Betriebsbedingungen. Die Leistungszahl einer Wärmepumpe beschreibt das Verhältnis der nutzbaren Wärmeleistung zur aufgenommenen Antriebsleistung (Elektrizität oder Gas) des Kompressors. Die COP Kennzahl hängt von der Temperaturdifferenz der Wärmequelle und des Heizsystem ab. Bei einem vergleich der Leistungskennzahlen von Wärmepumpen müssen die Quell- und die Systemtemperatur gleich sein.

Je kleiner die Differenz zwischen Vorlauf- und Quellentemperatur ist, desto besser ist die Leistungszahl. Die beste Leistungszahl ergibt sich bei hohen Temperaturen der Wärmequelle und niedrigen Vorlauftemperaturen im Heizungssystem.

Wartung einer Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist wie jede Heizungsanlage jährlich zu warten, wie es die Energieeinsparungsverordnung §11, Absatz 3 vorgibt. Die Wartung der Wärmepumpe umfasst die Prüfung des Fülldruck, sowohl der Druck der Wasserseite, als auch der des Kältekreislaufes. Der Techniker liest bei der Wartung der Wärmepumpe die Fehlerhistorie aus, analysiert und trifft gegebenenfalls vorbeugende Maßnahmen. Die Überprüfung der eingestellten Werte in der Regelung gehört zu einer Wartung dazu. Es werden die bei Erdwärmepumpen die Glykole kontrolliert auf Frostschutz, Farbe und Geruch, sowie Leitfähigkeit und PH-Wert. Die Reinigung des Wärmetauschers, der Filter und des Kondensatablaufs wird in der Wartung durchgeführt.

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